09.08.2015

Tipps zur Resteverwertung - Teil II

Man kann noch mehr mit Resten anstellen ;-) Kennt Ihr noch die "Strickliesel"? Als Kind habe ich sie mal geschenkt bekommen und ich erinnere mich gut daran, dass ich mich stundenlang damit beschäftigen konnte und unendlich lange Schnüre gestrickt habe. Irgendwann im letzten Jahr fand ich das kleine Holzpüppchen in meinem Strickkorb wieder. Inzwischen hatte sich schon einiges an Resten angesammelt und zunächst strickte ich Schnüre, um sie als Träger an meinen gehäkelten Taschen zu befestigen.

Beim surfen im www fand ich auf einer Seite eine ganz andere Idee: Die Schnüre kann man auch zu einem Teppich verhäkeln! Nun sind die Schnüre ja nicht gerade dünn und bei der 12er Häkelnadel dachte ich, ich habe einen Baumstamm in der Hand (vor allem wenn man grad vorher mit einer 2er Nadel gestrickt hat). Aber es funktioniert. Ist natürlich ein reines Geduldsspiel, es dauert seine Zeit, bis man die Schnüre gestrickt hat und das häkeln verursacht schonmal Krämpfe in den Fingern. Es gibt auch mechanische Strickmühlen - z.B. bei amazon, aber irgendwie hätte das bei mir nichts mehr mit Handarbeit zu tun. Außerdem habe ich zu viele negative Bewertungen gelesen. Also bleibe ich bei meiner Strickliesel ;-)
Bei Buttinette gibt es übrigens eine kleine Auswahl an Stricklieseln, wahlweise für 4, 6 oder 8 Maschen.

Momentan sieht mein Teppich so aus: 



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