23.11.2015

Heute geht es mal nicht um stricken oder häkeln, sondern um den ESC (Eurovision Song Contest).

Meine Freude war unfassbar groß, als ich hörte, dass Xavier Naidoo Deutschland beim ESC im kommenden Jahr vertreten wird. Noch größer war meine Enttäuschung, als ich las, dass er nun doch nicht singen wird, weil auf einmal viele Menschen (Neider und Nicht-Gönner in meinen Augen) meinten, sich einmischen und ihren Kommentar abgeben zu müssen. Eine Frau Claudia Roth - ihres Zeichens Politikerin - bezeichnet Xavier Naidoo als homphob. Des weiteren wird ihm vorgeworfen, er sei antisemitisch und rechtspolulistisch. Jetzt frage ich mich allen Ernstes: Was bitte hat das mit seinen Qualitäten als Sänger zu tun? Xavier Naidoo ist ein fantastischer Künstler mit einer unglaublichen Stimme und einem Wahnsinns-Talent. Man merkt: Ich bin ein Fan ;-) Natürlich akzeptiere ich jederzeit auch die Stimmen, die Xavier Naidoo nicht mögen - Geschmackssache wie alles im Leben.

Liebe Politiker, die ihr meint, zu jedem und allem einen Kommentar abgeben zu müssen: Einfach mal Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat!!!! Hier geht es um Musik und nicht um Politik!

Wenn ich könnte, würde ich dem deutschen ESC-Team mal gerne so einiges "vor den Latz knallen", z.B. dass ich sie für absolut unfähig halte. Gebt das Ding wieder Stefan Raab in die Hand, so landet Deutschland wenigstens unter den ersten 10. Oder gewinnt das Ding sogar - siehe Lena. Aber nein, da wird eine große Vorentscheidungs-Show aufgezogen mit einer in meinen Augen absolut unfähigen Barbara Schöneberger als Moderatorin. Die gute Frau macht auf mich stets den Eindruck, dass sie mit ihren Gedanken ganz woanders ist und es ihr schwerfällt, ihre Moderation durchzuziehen.

Erinnert sich jemand an die Show im letzten Jahr? Als Andreas Kümmert gewonnen hat und auf jeden Fall eine große Chance gehabt hätte? Nachdem Herr Kümmert kundtat, dass er den Weg nicht antreten wird, sah man eine absolut verwirrte Frau Schöneberger. Sie war mit der Situation total überfordert und wäre am liebsten abgehauen - so zumindest hatte es den Anschein. Darüber, wer dann Deutschland vertreten hat, muss man gar nicht mehr reden. Den Namen der Dame habe ich vergessen, so was Arrogantes ist mir ja noch nie untergekommen! Zurecht ist sie mit null Punkten nach Hause gekommen. Und: Laut der Hannoversche Allgemeine Zeitung und Focus Online drängt die arrogante Pute sich schon wieder auf, um erneut Deutschland zu vertreten (und um wieder null Punkte zu kassieren).

Und was war beim Vorentscheid im Jahr 2013? Da traten Unheilig an - und verloren gegen 3 No-Name unbekannte Tussen, die verdient auf dem 18. Platz landeten.

Ganz ehrlich: Nachdem was nun gegen Xavier Naidoo gelaufen ist - wer will jetzt noch Deutschland verteten?? Jeder deutsche renommierte Künstler wird sich da ganz schön fernhalten, möchte man sich doch nicht dem aussetzen, was Herrn Naidoo widerfahren ist.

Man plant jetzt bei der ARD wie es weitergeht. Wahrscheinlich gibt es wieder eine groß aufgezogene Vorentscheidungs-Show und ich könnte wetten, dass es wieder einen sog. "Green-Card-Gewinner" (den niemand kennt) geben wird, der dann Deutschland vertreten soll.

Es wird echt Zeit, dass die ARD und das ESC-Team wach werden! 

Focus Online berichtet:

Springt Stefan Raab ein?

Entertainer Stefan Raab äußerte sich zwar bislang nicht zu dem Thema, doch viele ESC-Fans glauben, dass Deutschland nur mit Hilfe des Entertainers eine Chance in Stockholm haben kann. Schon öfter bewies der Moderator, der selbst ein Fan des internationalen Liederwettbewerbs ist, sein Gespür für Gewinnertypen.
2010 fand er Lena Meyer-Landrut, die nach 28 Jahren den ersehnten zweiten Sieg für Deutschland beim ESC einfahren konnte. Im Jahr 2000 landete er selbst mit „Wadde hadde dudde da?“ auf dem fünften Platz. 1998 verhalf er dem ESC wieder zu größerer Popularität, indem er den Song "Guildo hat euch lieb" für Guildo Horn komponierte.
Der Moderator plant zwar sich Ende des Jahres aus dem TV-Geschäft zurückziehen, doch das bedeutet noch lange nicht, dass Raab nicht im Hintergrund die Fäden ziehen wird. Im Gegenteil: Der "TV Total"-Star hätte endlich genügend Zeit für größere Projekte wie den ESC.

 Und das wäre das beste, was passieren kann!!!

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